Bowmore – Der große Guide zu den rauchigen Islay-Whiskys

Bowmore ist für uns bis heute eine der spannendsten Destillerien auf der Whisky-Insel Islay: Mit uralten Lagerhäusern am Meer, eigenen Malzböden und einem qualmenden Torfofen erfüllt Bowmore viele Postkartenbilder, die man von Insel-Destillerien im Kopf hat. Und doch ist Bowmore nicht einfach nur ein Museum, sondern eine moderne Brennerei, in der mit viel Erfahrung exzellente Single Malts entstehen. In diesem Guide stellen wir euch die Bowmore-Destillerie, ihre Geschichte und die Whiskys mit ihrem einzigartig fruchtig-rauchigen Charakter ausführlich vor.

Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als wir die kurvenreiche A83 an der Westküste Schottlands entlang jagten, die über Tarber nach Kennacraig führt. Von hier legt die Fähre nach Islay ab – und wir waren spät dran… In der letzten Minute fuhren wir im Hafen ein und direkt in den Bauch des riesigen Metallungetüms von Caledonian MacBrayne Ferries, welches die Einheimischen einfach nur CalMac nennen. Es war ein windiger und regnerischer Tag und das Schiff schlingerte während der Fahrt heftig hin und her. Mein Bruder bestellte sich einen großen Burger mit Pommes, ich hingegen klammerte mich auf dem Außendeck an die Reling und hoffte einfach nur, dass die Überfahrt bald vorbei sein würde. Fähre fahren zählt bis heute nicht zu meinen liebsten Aktivitäten und ich bin immer wieder froh, wenn ich festen Boden unter den Füßen habe.

Aber alle Strapazen der Anreise waren vergessen, als wir kurz darauf bei Bowmore auf dem zum Tasting Room gehörenden Balkon standen, mit unseren Händen ein Nosingglas Bowmore 18 Jahre wärmend und über die wunderschöne Bucht des Loch Indaal blickten. Die Wolkendecke brach auf, ließ die Lichtfacetten des reifen Whiskys im Glas tanzen. Der kostbare Single Malt schmeckte an diesem Tag unvergleichlich gut. Rauchig, süß und komplex zugleich. Auch wenn es kitschig klingt: Er schien uns wie perfekt gemacht für diesen Moment.

Der perfekte Ort für ein Dram: Auf dem Tasting-Balkon von Bowmore (Foto: Malt Whisky)
Der perfekte Ort für ein Dram: Auf dem Tasting-Balkon von Bowmore (Foto: Malt Whisky)

Am Ende geht es beim Genuss von Whisky doch häufig genau darum: Sich mal wieder Zeit zu nehmen für solche kleinen besonderen Momente. Wenn es nur darum ginge, eine Spirituose im Glas zu haben und das wärmende Gefühl im Bauch zu spüren, wir könnten auch Gin trinken. Woran nichts Verkehrtes ist und wie ihr wisst, haben wir auch gerne mal eine gute Wacholderspirituose im Glas. Aber häufiger entscheiden wir uns doch bewusst für Whisky, weil er mit seinen komplexen Aromen besser geeignet scheint für solche ruhigen Momente. Und vielleicht auch, weil er uns mit jedem Schluck teilhaben lässt an einer langen Tradition, die in diesem Fall bei Bowmore bis ins Jahr 1779 zurückreicht.

Gegründet 1779: Bowmore ist eine der ältesten Destillerien Schottlands

Am Anfang der Geschichte von Bowmore steht nicht 1779, sondern eigentlich 1766: In diesem Jahr erwarb nämlich der Kaufmann David Simson den Grund und Boden, auf dem bis heute die Destillerie steht. Im Jahr 1779 wird die Brennerei Bowmore dann erstmals schriftlich erwähnt.

David Simson war ein kleiner Tausendsassa: Er hatte sein Glück als Farmer, als Händler und als Teilzeit-Postmeister versucht, war zur See gefahren und begann schließlich mit dem Brennen von Whisky. Im Jahr 1766 zog Simson in das neue Dorf Bowmore, welches nur zwei Jahre später zur Hauptstadt der Insel Islay erklärt wurde. Das klingt größer als es ist, denn bis heute ist der Ort überschaubar geblieben.

Bowmore war ein verschlafenes Nest - und ist es bis heute. Postkarte von 1910 mit der kreisrunden Kirche im Hintergrund. (Foto: Public Domain)
Bowmore war ein verschlafenes Nest – und ist es bis heute. Postkarte von 1910 mit der kreisrunden Kirche im Hintergrund. (Foto: Public Domain)

In dieser Zeit wurde ein Großteil des Whiskys schwarz gebrannt und so wird vermutet, dass auch Simson schon bald nach seiner Ankunft auf Islay mit der Destillation begann und seine Geschäfte im Jahr 1779 quasi nachträglich legalisierte. Andere Forscher sehen die Quellenlage kritischer und vermuten mit Blick auf alte Steuerbelege, dass vielleicht erst im Jahr 1816 mit der Produktion von Whisky in Bowmore begonnen wurde. In jedem Fall lässt sich festhalten, dass die Anfänge klein waren und in der ersten Zeit nach der Gründung jährlich nur wenige tausend Liter aus den Brennblasen der Bowmore-Destillerie flossen.

Schwung nahm das Geschäft mit dem Einstieg der Zwillingsbrüder William und James Mutter aus Glasgow im Jahr 1837 auf. Im Jahr ihrer Übernahme brannte Bowmore noch lediglich 3640 Liter New Make. Eine Zahl, die in der Folgezeit rasch wachsen sollte. Die meisten Whiskys wurden in Fässer gefüllt und nach Glasgow verschifft, wo die Firma Mutter ein Lagerhaus unterhalb der Central Station unterhielt. Fast alle schottischen Whiskys wurden damals für Blends verwendet, der Verkauf als Single Malt war in dieser Zeit noch kein Thema.

Harte Arbeit: Im Jahr 1928 waren viele Mitarbeiter zum Betrieb von Bowmore nötig (Foto: Beam Suntory)
Harte Arbeit: Im Jahr 1928 waren viele Mitarbeiter zum Betrieb von Bowmore nötig (Foto: Beam Suntory)

Die spannendste Phase in der jüngeren Geschichte von Bowmore begann mit der Übernahme der Destillerie durch Stanley P. Morrison im Jahr 1963. Die Brennerei wurde umfassend renoviert und mit einem neuartigen Wärmerückgewinnungssystem ausgestattet, welches die Kosten für die Befeuerung der Brennblasen drastisch reduzierte. Angenehmer Nebeneffekt der Anlage: Die Schwimmhalle des kleinen Ortes wird mitbeheizt. Die Bewohner von Islay können also dank Bowmore schön im warmen Wasser plantschen. Und auch bei den Whiskys selbst gab es einen Sprung nach vorne: Die Bowmore-Malts aus den 1960er Jahren gelten bis heute als legendär.

Im Jahr 1989 erwarb dann der japanische Suntory-Konzern zunächst Anteile an Bowmore und übernahm im Jahr 1994 schließlich komplett das Ruder. Seit 2014 gehören im Rahmen von Beam Suntory sowohl Laphroaig als auch Bowmore zum selben Unternehmen.

Festzuhalten ist, dass es sich bei Bowmore nicht nur um eine der ältesten Destillerien Schottlands handelt, sondern auch um eine, die ihre Traditionen teilweise bis zum heutigen Tag bewahrt hat. Dazu zählt neben dem berühmten Lagerhaus Vault No. 1 auch der Betrieb eigener „malting floors“ zum Mälzen der Gerste – einen Luxus, den sich nicht mehr viele schottische Brennereien gönnen. Beides sorgt dafür, dass Bowmore eine der romantischsten Destillerien auf Islay ist. Und auch der Charakter des Whiskys soll durch diese Faktoren beeinflusst werden.

Wenn es auf Islay gerade mal nicht regnet, dann sieht die Bowmore-Destillerie so aus (Foto: Malt Whisky)
Wenn es auf Islay gerade mal nicht regnet, dann sieht die Bowmore-Destillerie so aus (Foto: Malt Whisky)

Fruchtig und rauchig: Der Charakter der Whiskys von Bowmore

Bowmore war schon immer weniger stark getorft als die Whiskys etwa seines berühmten Nachbarn Laphroaig. Wer Laphroaig im Glas hat, stellt sich einem Biest: Wuchtig torfig zieht es einem mit der fellbehaarten Pranke eins über, lässt einen Rauch, Torf und Jod schmecken. Ein strenges Erlebnis, welches man auf Anhieb liebt (so wie wir) oder hasst (was auch ok ist).

Die Bowmore Single Malts sind da zurückgenommener, tragen ihre Aromen mit einem gewissen Understatement vor. Rauchig und torfig sind auch sie, aber bevor es stürmisch wird im Glas, fragt ein Bowmore-Whisky noch mal nach, ob es dem werten Gast so auch genehm ist. Das gilt insbesondere für die älteren Abfüllungen wie Bowmore 18 Jahre oder Bowmore 25 Jahre, bei denen das Torf nach der langen Lagerung weiter abgebaut wurde und einem komplexen Geschmacksbild weicht.

Für Whisky-Nerds: 25-30 ppm beträgt der Torfgehalt der gemälzten Gerste bei Bowmore. 8-10 ppm davon kommen im frisch gebrannten New Make an. Weitere Torfteilchen werden während der jahrelangen Reifung im Holzfass abgebaut. Bowmore ist somit etwas weniger rauchig als andere Islay-Whiskys.
Torf lässt sich in Ballen wie diesen abstechen. Malt Whisky-Redakteur Samuel hat sich ins Moor gewagt... (Foto: Malt Whisky)
Torf lässt sich in Ballen wie diesen abstechen. Malt Whisky-Redakteur Samuel hat sich ins Moor gewagt… (Foto: Malt Whisky)

Schon im Duft fällt bei den Bowmore-Whiskys die Balance zwischen dem schon erwähnten Rauch und fruchtigen Noten auf. Bei den jüngeren Abfüllungen sind es helle Noten wie von gelben Früchten: Aprikose, Pfirsich oder Birne kommen einem in den Sinn. Dazu salzige und zitronige Noten. Bei älteren Bowmores ist die „Nase“ üppiger und schwerer, mit deutlichen Holznoten, Trockenfrüchten und teilweise einer gewissen Herbe.

Im Geschmack setzt sich dieses Wechselspiel zwischen feinem Rauch und Fruchtnoten fort. Bowmore wirkt dadurch zugänglicher, als die strengen, kompromisslosen Torfmonster anderer Islay-Destillerien. Bei den jungen Abfüllungen sind es fruchtige Aromen, die bisweilen ins Exotische reichen: Pfirsich, Ananas und Kokos können zu schmecken sein. Ältere Bowmores sind – zumal wenn auch noch Sherry-Fässer ins Spiel kommen – vollmundiger. Mit reifen und getrockneten Früchten, schwerem Holz, einer Spur Schokolade oder auch dunklen Weinaromen sind sie komplex und immer wieder aufregend zu entdecken.

Ackern für den Whisky: Malt Whisky-Redakteur Samuel wendet die Gerste im Malting Floor von Bowmore (Foto: Malt Whisky)
Ackern für den Whisky: Malt Whisky-Redakteur Samuel wendet die Gerste im Malting Floor von Bowmore (Foto: Malt Whisky)

Bowmore mälzt seine Gerste (teilweise) noch selber

Wer sehen will, wie die Gerste für den Whisky gemälzt wird, hat nicht mehr allzu viele Möglichkeiten dazu: Bowmore ist eine von sehr wenigen Destillerien in Schottland, die noch eigene Mälzböden betreiben. Auf diesen wird das keimende Getreide ausgebreitet und mehrmals täglich von Hand gewendet. Erst wenn die Keimlinge sichtbar werden, wird der Prozess durch Trocknen in einem Ofen über brennendem Torf unterbrochen. Bis zu 50 % seines Bedarfs an gemälzter Gerste deckt Bowmore damit nach eigenen Angaben noch selbst. Der übrige Teil wird von anderen Mälzereien zugeliefert.

Bei unserem Bowmore-Besuch durften wir selbst mit anpacken und die Gerste auf dem Malting Floor mit einem großen Schieber wenden. Eine schweißtreibende Arbeit in dem warmen Raum und wenn man es einmal gemacht hat, versteht man gut, warum andere Destillerien diesen Teil inzwischen an spezialisierte Dienstleister ausgelagert haben. Es ist nicht nur viel aufwendiger selbst zu mälzen, sondern auch riskanter: Wird die Gerste nicht regelmäßig und gründlich gewendet und auf diese Weise belüftet, kann sie schnell faulen und verderben.

Umso schöner, dass Bowmore diesen Teil der Tradition beibehält und die Malting Floors weiterhin betreibt. Und sei es nur, dass so neugierige Nasen wie wir mal sehen, wie das eigentlich gemacht wird mit dem Mälzen und welcher große Aufwand dahinter steckt!

Die kupfernen Brennblasen von Bowmore - jedes Jahr werden bis zu 2 Mio. Liter New Make gebrannt (Foto: Malt Whisky)
Die kupfernen Brennblasen von Bowmore – jedes Jahr werden bis zu 2 Mio. Liter New Make gebrannt (Foto: Malt Whisky)

Bowmore-Whiskys reifen in ehemaligen Bourbon- und Sherryfässern

Die Whiskys von Bowmore reifen wie viele andere schottische Malts traditionell in Ex-Bourbon-Fässern aus den USA. Interessant ist der Einsatz von ehemaligen Sherry-Casks, welche den Whiskys fruchtige, würzige und bisweilen weinartige Aromen verleihen. Bei Bowmore werden rund 80 % Bourbonfässer und 20 % Sherryfässer verwendet. Teilweise reifen die Whiskys in einer Mischung aus beiden Fassarten und werden dann kombiniert, auch Varianten mit Finish gibt es. Eine Besonderheit ist in diesem Zusammenhang der Bowmore 9 Jahre Sherry Cask, der ausschließlich in spanischen Jerez-Weinfässern gereift wurde und über eine intensive Sherry-Charakteristik verfügt.

Regelmäßig werden mit einer Valinch kleine Proben aus den Fässern genommen, um die Qualität des Whiskys zu überprüfen (Foto: Beam Suntory)
Regelmäßig werden mit einer Valinch kleine Proben aus den Fässern genommen, um die Qualität des Whiskys zu überprüfen (Foto: Beam Suntory)

Die No. 1 Vaults: Dramatischer kann ein Warehouse nicht liegen

Das vielzitierte Bowmore-Lagerhaus mit der No. 1 liegt direkt an der Küste: Die Gischt spritzt gegen die Felsen, die salzige Seeluft zieht ungehindert durch das uralte Gebäude aus der Gründerzeit der Destillerie. Ob das wirklich Einfluss auf den Whisky hat? Die Mitarbeiter von Bowmore sind zumindest überzeugt davon. Allerdings muss man der Ehrlichkeit willen festhalten, dass nicht jeder Whisky die Ehre erhält, in den No. 1 Vaults reifen zu dürfen. Zu gering ist der Platz in diesem alten Dunnage-Warehouse für die heute produzierte Menge. Und so ziehen viele Bowmore-Malts nach dem Brennen in andere Lagerhäuser in Schottland um, schnuppern die dortige Insel-Luft und reifen dennoch zu hervorragenden Whiskys heran. Ausgewählte Fässer für Sonderabfüllungen verbleiben hingegen in den No. 1 Vaults, die alleine wegen der dramatischen Lage schon einen Besuch wert sind.

Nur die kostbarsten Bowmore-Malts lagern in dem historischen Lagerhaus Vault No. 1 (Foto: Beam Suntory)
Nur die kostbarsten Bowmore-Malts lagern in dem historischen Lagerhaus Vault No. 1 (Foto: Beam Suntory)

Jeder Bowmore-Whisky reift mindestens neun Jahre im Holzfass

Wie andere schottische Destillerien hat Bowmore in den letzten Jahren verstärkt Experimente mit Whiskys gestartet, bei denen das Alter der enthaltenen Malts nicht mehr auf dem Etikett steht: Surf, Gold Reef, Springtide, Black Rock, Legend, Small Batch hießen einige der klangvollen Sorten. Manche dieser Abfüllungen kamen bei den Fans gut an, andere weniger. Aktuell gibt es nun nur noch den mild-rauchigen Bowmore No. 1 als Einstieg in die Welt der getorften Islay-Malts.

Es ist interessant zu sehen, dass sich Bowmore wieder stärker auf gereifte Whiskys mit Altersangabe (so genannte Age-Statements) konzentriert. Im Interview hat uns Distillery Manager David Turner dies bestätigt. Dazu gehören Standards ebenso wie Sonderabfüllungen, von denen wir euch einige gleich näher vorstellen möchten.

Doch zunächst zu einer ganz besonderen Flasche: Der Black Bowmore 50 Jahre von 1964

Beim Black Bowmore 50 handelt es sich um die älteste Abfüllung der Destillerie. Der 1964 gebrannte Whisky ist ein ganz besonderer Single Malt aus einer längst vergangenen Epoche des Whiskys. Er reifte in First Fill Oloroso-Sherryfässern. Nur 159 Flaschen gab es zum Release des Whiskys im Jahr 2006. Es gibt sogar einen kleinen Film zu dieser raren Abfüllung:


Die wichtigsten Whiskys von BowmoreBowmore 12 Jahre

Leicht und rauchig: Bowmore 12 Jahre

Wer das erste mal an einem Bowmore 12 Jahre schnuppert, dem wird vor allem der Rauch auffallen. Doch dahinter verbergen sich eine Reihe von süßen und fruchtigen Noten. Wir riechen Vanille, Zitronenschale, Birne und eine Spur Pfirsich. Dazu würzige Anklänge, die an getrocknetes Kiefernholz erinnern. Der Sherry ist eher dezent angelegt. Im Geschmack ist der Bowmore 12 von maritimen Aromen und Torfrauch geprägt. Wir schmecken reife Birnen, dunklen Kakao, eine Spur Rosenseife, gepaart mit Meersalz und Limettenschale. Ein eher leichter Islay-Whisky, der mit feinem Rauch noch Minuten nach dem Abgang im Mund zurückbleibt.


Bowmore 15 Jahre

Reif und rauchig: Bowmore 15 Jahre

Der Bowmore 15 Jahre ist ein Klassiker und einer der beliebtesten Whiskys der Destillerie. Hier kommt die Lagerung in Sherry-Fässern voll zum tragen: Denn die Malts für den 15-jährigen reifen zunächst 12 Jahre in ehemaligen Bourbon-Fässern, dann folgt ein dreijähriges Finish in ehemaligen Oloroso-Sherry-Fässern. Im Duft fällt dieser Einfluss sofort auf: Wir riechen Rosinen, Schokolade, Müsliriegel und dunkles Holz mit einer Weinnote. In den Spitzen sind Spuren von Zitrone und salziger Seeluft zu erkennen. Über allem liegt ein weicher Rauch. Auch im Geschmack ist der Sherry präsent und verleiht dem Bowmore 15 Jahre zusätzliche Komplexität. Wir schmecken Honigmelone, Rosinen, dazu würzige Aromen wie Zimt. In den Spitzen eine feine Salzigkeit gepaart mit Zitronenschale. Dazu ausgeprägte Sherrynoten, die mit rauchigen Aromen gut ausbalanciert sind. Im Abgang leicht cremig und mit mehr Eichenholz.


Bowmore 18 Jahre

Komplex und rauchig: Bowmore 18 Jahre

Hinter dem Bowmore 18 Jahre verbirgt sich ein ausgesprochen reifer Whisky: Wir riechen Kirschen und Pflaumen, dazu Dessertaromen von Vanillepudding und Gebäck. Auch Trockenfrüchte sind zu erkennen. Der Rauch ist beständig vorhanden, aber milder als bei den jüngeren Bowmores. Im Geschmack fällt der ausgeprägte, dunkle Holzcharakter auf. Das sind nicht ein paar Späne, das hier ist komplex und intensiv. Ein Gegenstück bilden zum einen erneut Trockenfrüchte, die an Rosinen und Trockenpflaumen erinnern. Zum anderen kommen auch Sherrynoten hinzu, die an Rotwein aus dem Barrique-Fass erinnern. Der Rauch verbindet sich mit dem Holz und bleibt noch lange im Mund zurück. Der Bowmore 18 Jahre ist ein langanhaltender, komplexer und zugleich sehr runder Islay-Malt!


Bowmore No. 1

Für Islay-Einsteiger: Bowmore No. 1

Der Bowmore No. 1 markiert den Einstieg in die Welt der Bowmore-Whiskys. Die Zahl im Namen nimmt Bezug auf die berühmten „No. 1 Vaults“, wobei sicher nicht jeder Tropfen dieser Abfüllung in den heiligen Hallen reifen darf. Die Abfüllung richtet sich vor allem an Einsteiger, die langsam an die rauchigen und torfigen Aromen von Islay-Whiskys herangeführt werden. Zu riechen sind süße Noten wie Vanille, gepaart mit salzigen Noten und herber Zitronenschale. Im Geschmack erneut Vanille, bevor es mit Aromen von Kokosnuss exotisch wird. Dazu Zitronenschale und Meersalz. Im Abgang leicht rauchig.


Bowmore 26 Jahre Vintners Trilogy

Für fortgeschrittene Genießer: Bowmore 26 Jahre Vintners Trilogy

Mit dem Bowmore 26 Jahre aus der Vintner’s Trilogy hat die Destillerie eine ganz besondere Abfüllung herausgebrahct. Im Duft fanden wir außerordentlich reife, tiefe und dunkle Noten nach altem Holz. Dazu Kirschen, dunkle Schokolade und Rotwein, kombiniert mit Erde und harzigen Tannennadeln. Im Geschmack so dunkel und intensiv wie ein kräftiger Bordeauxwein. Fruchtige Noten suchen wir in diesem Whisky vergeblich. Stattdessen: Salzig trocken, röstig nach Krustenbrot, mit markanten Holznoten und dunkler Herrenschokolade. Dazu eine kräftige Rotweinnote. Ein großartiger maskuliner und ernster Single Malt für ganz besondere Anlässe und einer der komplexesten Bowmore-Whiskys.


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