Die besten Whisky-Cocktails: Rezepte zum Mixen

Whisky ist eine der vielfältigsten und spannendsten Cocktail-Zutaten. Ob Scotch oder Bourbon oder Rye: Wir zeigen Euch die besten Cocktail-Rezepte mit Whisky und geben Tipps zum Mixen von richtig leckeren Drinks.

Cocktails mit Bourbon & Rye Whiskey

Amerikanische Whiskeys haben eine lange Tradition in Cocktails und Highballs: Viele große Bar-Klassiker werden mit angenehmem Bourbon oder würzigem Rye Whiskey gemixt. Die charakteristischen Aromen der Whiskeys aus den USA prägen auch unsere Cocktail-Rezepte.


Cocktails mit Scotch Whisky

Bei Scotch denken viele Genießer an Single Malts und an ein Tasting pur ohne Eis. Dabei lassen sich mit schottischen Whiskys ganz hervorragende Cocktails und Highballs mixen. Die folgenden Rezepte für Scotch-Cocktails sind speziell auf die vielschichtigen Aromen der Whiskys ausgerichtet.


Unser Ratgeber für gute Whisky-Cocktails

In unserem Ratgeber wollen wir Empfehlungen für das Mixen von leckeren Drinks geben und zugleich Mut machen: Mit der richtigen Auswahl an hochwertigen Whiskeys und unseren erprobten Rezepten werden Euch im Handumdrehen leckere Cocktails gelingen. Ihr braucht keine Vorkenntnisse, sondern könnt direkt loslegen. Viel Spaß beim Mixen!

Whiskey-Cocktail wird bestäubt
Verschiedene Arten von Whiskey-Cocktails sind unterschiedlich aufwändig in der Zubereitung (Foto: Freepik)

3 Arten von Whisky-Drinks, die Du kennen solltest

  • Cocktails mit Whisky: Diese Drinks enthalten häufig am meisten Zutaten und sind etwas aufwändiger zu mixen. Whiskey ist häufig nicht die einzige alkoholische Zutat des Cocktails – so bringen etwa Vermouth oder Liköre gezielt weitere Nuancen hinzu. Ein guter Whisky-Cocktail lebt von der feinen Balance der unterschiedlichen Aromen. Serviert wird ein Cocktail mit Whisky häufig in einem Martini-Glas oder aber auch in einem großen Tumbler.
  • Highballs mit Whisky:  Ein Highball ist zunächst einmal größer als ein klassischer Cocktail, man erhält also mehr Getränk. Neben Whiskey kommen weitere Zutaten ins Glas, der Highball wird dann häufig mit Sodawasser oder einer Limonade aufgegossen. Das Ergebnis ist häufig angenehm erfrischend und lässt sich angenehm nebenbei genießen. Serviert wird ein Whiskey-Highball stilecht in einem passenden Highball-Glas.
  • Longdrinks mit Whisky: Ein klassischer Longdrink wird als Baukasten serviert. Man erhält bei der Bestellung also ein Glas mit 2 oder 4 cl Whiskey und dann eine kleine Flasche mit Limonade als Filler separat dazu. Dadurch kann man das Mischverhältnis selber bestimmen. Der große Klassiker unter den Longdrinks ist die Whisky Cola.

Bourbon-Whiskey wird in frischen Fässer aus amerikanischer Eiche gelagert. (Foto: Malt Whisky)
Bourbon-Whiskey wird in frischen Fässer aus amerikanischer Eiche gelagert. (Foto: Malt Whisky)

Welche Whiskey ist für Cocktails geeignet?

Die Qualität des Scotch, Bourbon oder Rye Whiskeys ist entscheidend für den Geschmack des Cocktails. Wer seine Drinks mit einem Discounter-Bourbon mixt, muss sich nicht wundern, wenn das Ergebnis geschmacklich nicht rund ist. Perfekt zum Mixen geeignet sind häufig Whiskeys der so genannten Mittelklasse zwischen 20 und 30 Euro. Wir haben einige Empfehlungen ausgewählt.

  • Bourbon Whiskeys für Cocktails:
    • Bulleit Bourbon – ein kräuterig-würziger Bourbon, der Whiskey-Cocktails eine sehr schöne Struktur gibt
    • Maker’s Mark – ein milder Bourbon mit hohem Weizenanteil, der sehr gut in Klassikern wie dem Whiskey Sour funktioniert
    • Jim Beam Double Oak – ein holzbetonter Bourbon, der wunderbar würzige Noten in Cocktails bringt
  • Scotch Whiskys für Cocktails:
    • Cutty Sark – ein legendärer Scotch Blend, der mit seiner fein-würzigen Note auch in Cocktails und Highballs gut funktioniert
    • Auchentoshan 12 Jahre – ein milder Single Malt aus den Lowlands mit guten Mixing-Eigenschaften
    • Talisker Storm – ein maritimer Single Malt von der Insel Skye, der Cocktails eine rauchige Note verleiht
  • Irish Whiskeys für Cocktails:
    • Bushmills 10 Jahre – ein angenehm weicher Single Malt, dessen milde Aromen auch Irish Whiskey Cocktails bereichern
    • The Sexton – ein sanfter und süßer Single Malt von der grünen Insel, der sich gut mixen lässt

Bartender mixt Whiskey-Cocktail
Mit dem passenden Werkzeug gelingen leckere Whiskey-Cocktails ganz einfach zuhause (Foto: MaltWhisky.de)

Welches Zubehör brauche ich zum Mixen?

Mit den richtigen Hilfsmitteln gelingen unsere Whisky-Cocktails noch besser. Durch ihre hohe Qualität sind Bar-Werkzeuge üblicherweise sehr langlebig – man kauft sie also einmal und hat dann lange Freude an ihnen:

  • Cocktailshaker – das wichtigste Werkzeug jedes Bartenders und Hobby-Mixologen. In ihm kann man Whiskey, weitere Zutaten und Eis stilecht schütteln
  • Barmaß / Jigger – ein Bar-Jigger aus Metall hilft beim exakten Abmessen der flüssigen Zutaten. Diese werden im Rezept in Zentiliter (cl) angegeben
  • Barlöffel – ein langstieliger Löffel hilft beim Rühren von Zutaten in hohen Cocktailgläsern. Nebenbei sieht es sehr elegant aus, seine Drinks auf diese Weise zuzubereiten.
  • Barsieb / Strainer – wer Whisky-Cocktails mit frischen Früchten mixt, möchte nicht dass Kerne im Drink landen. Ein Barsieb hilft beim Abseihen der Flüssigkeit und hält alles zurück, was nicht hinein soll.

Horse's Neck im Highball-Glas
Der Horse’s Neck wird in einem Highball-Glas serviert und mit einer Orangenzeste am Glasrand dekoriert (Foto: MaltWhisky.de)

Welche Gläser brauche ich für Whisky-Cocktails?

In den passenden Gläsern lassen sich Whisky-Drinks besonders stilecht präsentieren. Die Gläser sind dabei nicht einfach nur Trinkgefäß, sondern werden zur Bühne für den kunstvoll kreierten Cocktail. Diese Gläser werden besonders häufig verwendet und sollten in keiner gut sortierten Heimbar fehlen:

  • Tumbler-Glas – der Klassiker unter den Whiskey-Cocktailgläsern bietet viel Platz für alle Zutaten und hält durch seinen dicken Boden den Drink lange kühl. Perfekt für Klassiker wie Mint Julep oder Whiskey Sour.
  • Single Old Fashioned-Glas – ein kompakter Tumbler mit weniger Volumen, der auch konzentrierte Drinks mit weniger Flüssigkeit nicht mickrig aussehen lässt. Perfekt für Old Fashioned, Boulevardier oder Vieux Carré.
  • Highball-Glas – eine Mischung aus Tumbler und Longdrinkglas, welcher genug Platz für Highballs mit Limonade bietet. Perfekt für Horse’s Neck, Lynchburg Lemonade oder Whisky Soda.
  • Longdrink-Glas – ein hohes Glas mit viel Volumen, für alle die ihre Whiskeys gerne als Longdrink genießen. Perfekt für Whisky Cola.
  • Martini-Glas – ein langstieliges Cocktailspitz-Glas, in welchem sich feine Whisky-Cocktails besonders stilvoll präsentieren lassen. Perfekt für Blood and Sand, Bobby Burns und Paper Plane.

Welches ist der älteste Whiskey-Cocktail?

Whiskey ist eine der ältesten und traditionellsten Zutaten für köstliche Drinks. Als ältester Cocktail gilt der Old Fashioned, welcher Anfang des 19. Jahrhunderts in den USA erfunden wurde. Ein (damals rauer) Whiskey wurde mit Zucker, Bitters und etwas Wasser vermischt und so leichter genießbar gemacht. Das erste schriftliche Rezept für den Old Fashioned stammt vom Bartender Jerry Thomas, der es in seinem Cocktailbuch How to Mix Drinks, or the Bon-Vivant’s Companion von 1862 festhielt. Verwendet wurde damals noch Rye Whiskey – erst nach der Prohibition kam das Mixen des Old Fashioned mit Bourbon Whiskey in Mode.