American Whiskey: Bourbon, Rye & Co.

Bourbon und Rye Whiskeys aus den USA bringen die ganze Vielfalt des Getreides ins Glas: Ob Mais oder Roggen, Weizen oder Gerste – die richtige Mischung prägt die Whiskeys mindestens ebenso entscheidend wie die frisch ausgebrannten Fässer aus amerikanischer Weißeiche. Aus der Vielzahl von US-Whiskey-Marken wählen wir die besten Abfüllungen aus, die sich pur, auf Eis oder gemixt in Cocktails genießen lassen.

Entdecke die besten amerikanischen Whiskeys:

Bourbon Whiskeys, Rye & Co. im Test:


Die wichtigsten Fragen zu American Whiskeys

Was ist Bourbon Whiskey?

Bourbon Whiskeys werden aus einer Getreidemischung gebrannt, die mindestens 51 % Mais enthält. Auch Roggen, Weizen und Gerste werden der Mash Bill häufig zugegeben und prägen den Geschmack des Whiskeys. Diese Vielfalt im Getreide sorgt dafür, dass jeder Bourbon seinen eigenen Charakter hat. Da jede Destillerie ein eigenes „Rezept“ verwendet, entstehen unterschiedliche Bourbon-Stile – sie reichen von milden, süßen Whiskeys bis hin zu würzig-robusten Kreationen. Jeder Tropfen Bourbon muss per Gesetz in neuen, frisch ausgebrannten Eichenfässern reifen. Sie geben besonders intensive Holzaromen an den Whiskey ab und verleihen ihm einen wunderbar abgerundeten Charakter.

Was ist Rye Whiskey?

Rye Whiskey ist der würzige Bruder des Bourbons: Er wird aus einer Getreidemischung mit mindestens 51 % Roggen gebrannt. Häufig sind auch Mais, Weizen, Gerste oder auch Hafer enthalten. Der hohe Roggenanteil spiegelt sich deutlich in typischen Rye-Aromen wieder, die häufig an Kräuter und Gewürze erinnern. Die Lagerung erfolgt analog zum Bourbon in neuen Fässern aus amerikanischer Weißeiche, die vor der Verwendung frisch ausgebrannt werden. Mit seinen robusten Aromen haben amerikanische Rye Whiskeys vor allem die Bars im Sturm erobert – viele klassische Whiskey-Cocktail-Rezepte erhalten durch den markanten Roggenwhiskey ein ganz neues Flair.

Was ist der Unterschied zwischen Bourbon & Scotch Whisky?

Nicht nur Einsteiger fragen sich häufig, welches die wichtigsten Unterschiede zwischen Scotch und Bourbon sind. Während Scotch Whiskys in Schottland gebrannt werden, stammen Bourbon Whiskeys aus dem gesamten Gebiet der USA. Zwar sind Bourbons aus Kentucky sehr bekannt, doch auch in anderen Bundesstaaten werden vorzügliche Whiskeys hergestellt. Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt im verwendeten Getreide: So werden schottische Single Malts komplett aus Gerste hergestellt, während amerikanische Whiskeys aus einer Mischung verschiedener Getreidesorten bestehen. Auch die Herstellung selbst weicht ab: Scotch Single Malts werden in einem langsameren Verfahren in kupfernen Brennblasen gewonnen, während Bourbon Whiskeys schneller in stählernen Säulenbrennanlagen hergestellt werden. Bei der Reifung sind amerikanische Brennereien an die Regel gebunden, dass jedes Fass nur einmal verwendet werden darf. In Schottland werden Fässer dagegen mehrfach wiederbefüllt – das sorgt für eine größere Vielfalt der Aromen, während amerikanische Bourbons von einem über viele Abfüllungen hinweg gleichbleibenden Charakter profitieren.